Der Alfener Reinhard Menne bewirbt sich als Bürgermeister

FWB stellt Menne auf

Kandidat in Borchen

Borchen (WV). Reinhard Menne von der Freien Wählergemeinschaft Borchen (FWB) kandidiert 2009 für das Bürgermeisteramt in der Gemeinde Borchen. Sein Nachfolger im Fraktionsvorsitz wird in der nächsten Legislaturperiode Sascha Büssemeier.

Reinhard Menne bewirbt sich als Bürgermeister

Reinhard Menne bewirbt sich als Bürgermeister

In den vergangenen Monaten hatten zwischen der Freien Wählergemeinschaft, der SPD und der BBU Gespräche über einen gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten stattgefunden. Die FWB habe jedoch nun aus aus der Zeitung erfahren müssen, dass die SPD ihren eigenen Weg geht und mit Reiner Allerdissen einen eigenen Kandidaten aufstellt (WV vom 12. Dezember). Damit seien die überparteilichen Gespräche beendet.
Mit Reinhard Menne schicken die Freien Wähler erstmals einen eigenen Berwerber für das Bürgermeisteramt ins Rennen. Der Borchener ist Sprecher der Bürgerinitiative Mönkeloh und engagiert sich unter anderem im Kampf gegen Tierquälerei und Massentierhaltung sowie in der Interessengemeinschaft »Nachtflug Nein Borchen«. In den neunziger Jahren gründete Menne mit anderen Bürgern den Unterstützerkreis für Asylbewerber und den Bürener Verein »Hilfe für Menschen in Abschiebehaft« sowie den Flüchtlingsrat Paderborn. Im Bürener Abschiebegefängnis war er erster ehrenamtlicher Betreuer.

Westfalen-Blatt Artikel vom 16.12.2008

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4 Kommentare

  • Jürgen Schmidt

    Hallo, gerade lese ich die Information hier im http://www.alfen.de über die Bürgermeisterkandidatur von Reinhard Menne. Dazu möchte ich eine Richtigstellung abgeben. Reinhard Menne hat die Kandidatur von Reiner Allerdissen als Bürgermeisterkandidat nicht aus der Presse erfahren, sondern war schon vorher in die Auswahlgespräche um Reiner Allerdissen eingebunden. Im Vorfeld hatten die Fraktionen der SPD, FWB und BBU vereinbart, gemeinsam nach einem geeigneten Kandidaten zu suchen. Nur die SPD war erfolgreich, denn nur sie hatte sich bemüht. Reinhard Menne war mit dem Kandidaten nicht einverstanden, da er selbst kandidieren wollte, was er dann auch getan hat. Zuvor haben wir ihm deutlich gesagt, dass Reiner Allerdissen ein sehr geeigneter Kandidat ist und wir als SPD an ihm festhalten. Somit haben wir die Gespräche nicht abgebrochen, sondern das getan was wir ihm vorher gesagt haben.
    Gruß Jürgen Schmidt

  • Tja, so verschieden ist die Welt. Und so unterschiedlich die Wahrnehmungen.
    Sicher war ich in die Auswahlgespräche eingebunden. Richtig ist auch dass
    SPD, FWB und BBU einen gemeinsamen Kandidaten gesucht haben. Gerade diese
    Gespräche habe ich forciert. Wir wollten einen gemeinsamen
    Oppositionskandidaten. Es ist aber zu einfach wenn Jürgen Schmidt nun sagt
    dass lediglich die SPD erfolgreich war. Wir als Freie Wähler haben von
    vornherein erklärt dass wir einen SPD-Kandidaten mittragen wenn er unseren
    Vorstellungen entsprechen würde. Rainer Allerdissen war und ist das aber
    nicht.
    Diese Information hat Jürgen Schmidt von meinem Fraktionskollegen Büssemeier
    als Votum einer FWB-Mitgliederversammlung (und nicht als Meinung von
    Reinhard Menne!) so erhalten und gleichzeitig mitgeteilt bekommen, man möge
    sich jetzt mit dem FWB-Bürgermeisterkandidaten Menne beschäftigen. Aus
    unserer Sicht können auch nur so Gespräche auf gleicher Augenhöhe laufen.
    Offensichtlich hat die SPD das nicht getan. Statt sich offen und fair mit
    dem FWB-Kandidaten zu beschäftigen (mindestens ein „Nein“ hätte man ja
    mitteilen können!) mussten wir dann aus der Zeitung erfahren dass Rainer
    Allerdissen der Kandidat der SPD sei. Kein Wort zum Kandidaten Menne. Dies
    war aus unserer Sicht schlechter Stil. Und das einseitige Aufwärmen dieser
    Missverständnisse jetzt im Alfen-Web auch. Wir finden das sehr bedauerlich.

    Bisher haben wir zu den SPD-„Richtigstellungen“ in dieser Sache keine
    Äußerungen abgeben wollen. Schließlich sollten sich die Oppositionsparteien
    nicht gegenseitig das Leben schwer machen. Aber diese Klarstellung erscheint
    mir nun angemessen.

    Nachsatz: Sowohl mit dem Kandidaten der CDU, Herrn Hübner als auch mit dem
    freien Kandidaten Franz-Josef Berlage hat es inzwischen Vereinbarungen zum
    fairen Umgang im Wahlkampf gegeben. Dies biete ich auf diesem Weg jetzt auch
    Rainer Allerdissen an.

  • jürgen schmidt

    Hui – da hab ich ja für „Aufregung“ beim guten Reinhard Menne gesorgt.

    Zuerst zum „einseitigen Aufwärmen“ dieser Mißverständnisse: ich habe erst am 1. Februar diese Seite im Internet entdeckt und die Aussage von Reinhard Menne gelesen. Es hat mich dann spontan gereizt darauf zu antworten.

    Dabei ging es mir mit Sicherheit nicht um „nachkarren“ sondern einfach nur um Richtigstellung des Ablaufs aus meiner Sicht. Das Ergebnis der nicht so gut funktionierenden Absprachen sind jetzt zwei Kandidaten auf Seiten der Oppo-sitonsparteien, was sicher nicht so glücklich ist. Wir, die SPD, sind aber mit dem Ergebnis unserer Suche sehr zufrieden und freuen uns, den Borchener Bürgerinnen und Bürgern einen so guten und kompetenten Kandidaten zum Bürgermeisteramt präsentieren zu können!

    Zum Zweiten sollten wir die Angelegenheit nicht zu hoch aufhängen und vor allem nicht zu einem „Zankapfel“ zwischen SPD und FWB werden lassen. In der Vergangenheit hat es immer eine gute Zusammenarbeit zwischen uns gegeben und wird es auch weiterhin geben, zumal wir auch außerhalb des Rathauses gemeinsam für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger – siehe Bürgerinitiative gegen die MVA – kämpfen. Auch die mittlerweile freundschaftlichen Verbindungen zwischen Reinhard Menne, Carsten Büssemeier und mir sollten durch diese „Mailaktion“ nicht getrübt werden – aber mitunter ist Wahlkampf eine doch etwas sensiblere Zeit als das „Alltagsgeschäft“ in der Kommunalpolitik.

    Das wir einen fairen Wahlkampf führen wollen ist für mich und unseren Kandidaten Reiner Allerdissen eine Selbst-verständlichkeit. Wir freuen uns auf einen guten Wahlkampf, der sicher keinerlei persönliche Angriffe gegen einen anderen Bewerber um das Bürgermeisteramt beinhalten wird. Jeder wird seine Vorzüge und seine Ideen für Borchen vorstellen und die Wählerinnen und Wähler entscheiden dann, wen sie gerne als 1. Bürger der Gemeinde haben möchten. Und nun ist es gut!

  • Sascha Büssemeier

    Ja, nun ist es wirklich gut! Auch ich, war und bin natürlich an einer guten Zusammenarbeit mit den SPD-Kolleginnen und Kollegen interessiert. Und was den Ablauf der verschiedenen Kandidaturen angeht, so hat halt jeder seine Sicht der Dinge. Unnötig zu erwähnen, dass auch die FWB-Mitglieder mit Ihrem Kandidaten Reinhard Menne sehr zufrieden sind.
    Darum hier nur eine kurze Richtigstellung zum Kommentar „meines guten Freundes“ Jürgen Schmidt: Mein Name lautet korrekt Sascha! (nicht Carsten) Büssemeier, der uns allen einen fairen und spannenden Wahlkampft wünscht. Und nun ist es wirklich gut!

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