Musik aus aller Welt an der Alfener Heimathütte

Über 150 Besucher kamen an einem herrlichen Spätsommertag zu dem kleinen Festival mit Musik aus Iran, Japan, Syrien, Kurdistan und Deutschland. Viele Einheimische und Neubürger mit Migrationshintergrund kamen bei Getränken und internationalen Spezialitäten auf Ihre Kosten.

Das iranisch-japanische Duo Delgosha wußte ebenso zu gefallen wie die Musiker Ahmed Issa (Syrien) und Lazgen (Kurdistan). Anspruchsvolle Popsongs trug der Alfener Ilhan Adar bei. Mit Bluesrock aus den 70-ern heizte die Band „Jamberry“ um den Alfener Gitarristen Julian Kampmann das Publikum ein. Als Überraschungsgast stellte zudem „Betty A.“ noch 2 Lieder aus ihrem Repertoire vor. Auch wenn die Musik sehr unterschiedlich war, waren alle Festivalbesucher von ihr sehr angetan. Der Umwelt- und Kulturverein und die Jungschützen aus Alfen hatten gemeinsam mit der Flüchtlingshilfe Borchen zu diesem kleinen internationalen Festival um die Alfener Heimathütte geladen. Auch der Kulturkreis Borchen und die Gemeindeverwaltung gehörten zu den Unterstützern. Bereits im Vorfeld hatten die Feuerwehr und viele Ehrenamtliche alles getan, um diesen Konzertnachmittag zu ermöglichen. Es war die erste Gemeinschaftsaktion der drei Vereine. Doch, da sind sich die Vereinsvorsitzenden einig, soll es nicht die letzte sein. „So ein Festival bringt die Menschen zusammen, und der Platz um die Alfener Heimathütte ist für so ein Event wie geschaffen“, so die Vorsitzenden der Vereine, getreu dem Motto „Wir alle sind das Dorf, Alteingesessene wie unsere Neubürger!“

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