Tag der Musik – Programm

Die Idee ist ganz simpel: Man stelle eine Bühne auf und lade das ganze Dorf ein, auf dieser Bühne Musik zu machen.

Was passiert, wenn das Dorf die Einladung tatsächlich annimmt, kann man am 31.5. in Alfen auf Westermeiers Hof bestaunen. Unter dem Motto „Alfener für Alfener“ gestartet, ist das musikalische Niveau der Veranstaltung derart beeindruckend, dass sich in den letzten Jahren immer mehr Gäste aus Nachbardörfern und -gemeinden zu einem Besuch entschlossen haben.

Das Ambiente von Westermeiers Hof lädt auch dann zum Verweilen ein, wenn die Ohren mal kurz Pause machen. Das Programm selber ist vielfältig wie immer: Von der Fünfjährigen Solosängerin über Schulklassen, kleine Ensembles, den Spielmannszug und den Musikverein bis zu ausgewachsenen Bands (in diesem Jahr „Jamberry“ mit den Alfenern Ilan Adar und Julian Kampmann, die zu zwei Dritteln im Emsland beheimateten „Flenshage“ und „Sticky Tones“ um den Borchener Albrecht Römhild): Für nahezu jeden Musikgeschmack jenseits von Echo-Peinlichkeiten sollte etwas dabei sein.

Dazu sorgt der SV RW Alfen für Bewirtung, so dass niemand Hunger oder Durst verspüren sollte. Gerade auch Familien besuchen diese Veranstaltung sehr gerne, befindet sich doch ein toller Spielplatz direkt nebenan.

Start des Alfener Tags der Musik wird in diesem Jahr um 14:30 Uhr sein.

 


Sticky Tones: Rock-Cover vom feinsten bietet die erste „externe“ Band auf dem Tag der Musik – aber wenn Keyboarder Albrecht Römhild nur 600m weiter östlich eingezogen wäre, hätte auch diese Band einen Alfener an Bord. Was zählt, ist sowieso die Musik, und da habe die fünf Vollblutmusiker schon oft genug bewiesen, dass sie ein musikbegeistertes Publikum wie das des Tags der Musik fest im Griff haben werden.

Jamberry: Zwei „Urgesteine“ des Tags der Musik, die zusammen gerade mal vier Jahrzehnte alt sind? Julian Kampmann und Ilan Adar zeigen auf der Bühne in Westermeiers Scheune, wie sie von musikbegeisterten Teenagern zu erwachsenen Musikern geworden sind. Dass die Band dabei Songs im Repertoire hat, die deutlich älter als ihre Mitglieder sind, darf man gerne als Qualitätsmerkmal sehen – gute Musik bleibt nämlich gute Musik!

Flenshage: Aus den unendlich einsamen Weiten des Emslandes kommen diese drei Herren, um dem Publikum mal ordentlich die Ohren freizupusten. Laut und kraftvoll, dabei immer mit dem nötigen Gespür für feine Melodien – egal ob Eigenkompositionen oder Coversongs: hier regiert König Rock! Und mal ehrlich: wie subtil erwartet man den Output dreier Jungs, die im Landkreis der Schnapsbrennereien groß geworden sind?
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