Äthiopische Klänge in Bielefeld mit den Flüchtlingen aus Alfen

Den meisten dürfte zu Äthiopien als erstes das Schlagwort „Hunger“ einfallen, oder? Leider gehört der ostafrikanische Binnenstaat tatsächlich zu den ärmsten Ländern der Welt; gleichzeitig beherbergt er jedoch auch über 80 unterschiedliche Ethnien – ein Umstand, der für kreative Vielfalt sorgt und Äthiopien von einer unterrepräsentierten Seite zeigt. Eine Kostprobe dessen, die „kein poppiger Afro-World-Beat, sondern genuin afrikanisch“ ist, gab es in der Rudolf-Oetker-Halle zu hören: Martha Teferra Mekonnen, Dejen Manchelot und das Krar Collective kommen nach Bielefeld, um am Mi., 14.01., Einblick in die „Musik der Azmaris, der äthiopischen Troubadoure“, zu bieten!

Mehr unter www.kulturamt-bielefeld.de.

MARTHA TEFERRA MEKONNEN spielt Krar und sang ebenfalls. Die Musikerin aus Addis Abeba hat dort die Musikhochschule absolviert. Sie beherrscht die äthiopische Krar – eine Leier mit 6 Saiten, die auf verschiedene Weise gestimmt werden kann.

Durch das Spiel und ihren Gesang erschließt sich eine wundersam sinnliche Klangwelt unseren Ohren. Liebe und Trauer, Alltag und Außergewöhnliches wurden den Konzertbesuchern in berührenden Volksliedern aus Afrika nahegebracht! Ein „exotischer“ Leckerbissen!

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