Sicherheit oder Geldquelle?

Seit einiger Zeit gilt auf der Wewerschen Straße vor dem Zebrastreifen Tempo 30. Mir ist allerdings nicht bekannt, dass es dort jemals einen Unfall oder einen anderen Zwischenfall gegeben hat. Habt ihr dazu Informationen oder etwas gehört?

Bisher bin ich davon ausgegangen, dass die Geschwindigkeitsbegrenzung aus Vorsorge eingerichtet wurde, weil man der Meinung ist, dass Autofahrer an dieser Stelle besonders aufmerksam sein müssen. Die Begrenzung endet nicht direkt hinter dem Zebrastreifen, sondern gilt bis zum Ortsausgang.

Am Dienstag habe ich dann gesehen, dass dort zusätzlich ein Blitzer aufgestellt wurde. Da stellt sich für mich schon die Frage: Geht es hier in erster Linie um die Sicherheit der Fußgänger oder eher darum, zusätzliche Einnahmen zu erzielen?

Natürlich wird argumentiert, dass die Geschwindigkeitskontrollen notwendig sind, damit Kinder sicher zum Kindergarten und zur Schule gelangen und Senioren gefahrlos zum Einkaufen kommen können. Das ist grundsätzlich ein wichtiges Ziel. Allerdings wäre es interessant zu wissen, ob es an dieser Stelle tatsächlich Probleme oder Zwischenfälle gegeben hat, die diese Maßnahmen erforderlich machen.

Daher meine Frage an die Runde: Gab es dort in der Vergangenheit gefährliche Situationen oder Unfälle, weil Autofahrer zu schnell oder unaufmerksam waren? Oder handelt es sich um eine Vorsichtsmaßnahme, die nun zusätzlich durch Kontrollen überwacht wird?

Ich freue mich über sachliche Informationen und eure Erfahrungen.

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